Vertikaltuch-Performance

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Vertikaltuch

Im deutschen Sprachraum heißt diese Luftakrobatik-Disziplin Vertikaltuch (oder Vertikaltücher, wenn von beiden Bahnen die Rede ist). International: Aerial Silk (englisch) bzw. Tissu aérien (französisch).

Eine vergleichsweise junge Disziplin: ein langer Streifen elastischen Stoffes - typisch 8 bis 12 Meter, oft Polyester-Lycra-Mischgewebe - wird an einem Rigging-Punkt aufgehängt und reicht bis kurz über den Boden. Die Artistin oder der Artist klettert hinauf, wickelt sich kunstvoll in den Stoff ein, hält sich nur durch Wicklungen, Knoten und Körperspannung - und löst die Figur kontrolliert, oft in spektakulären Fall-Sequenzen, wieder auf.

In dieser Performance

Drei Minuten am violetten Tuch, in einer Trainingshalle mit Trussing-Rigging und kühlem Hallenlicht. Die Bewegung wechselt zwischen ruhigen Posen - Kopfüber-Hängen, Hip-Lock, Spagat in der Luft - und dynamischen Climbs sowie Wickel-Sequenzen. Die Kamera bleibt nah, das Tuch wird zum zweiten Körper.