Töpfern (Deutschkurs trifft Garagenkunst)

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Deutschkurs trifft Garagenkunst

Maria und Barbara vom Team Garagenkunst aus Markt am Wallersee veranstalten heute einen Töpferkurs für eine Deutschkursgruppe. Mit dabei: Jonah, Ahmed, Sarah Schachiro und Gerhard.

Lernen mit dem Material Ton

Maria erklärt das Wichtigste: keine Luft einschließen (sonst zerreißt es im Ofen), nicht zu dünn arbeiten, nicht zu trocken werden lassen. Die Teilnehmer:innen probieren verschiedene Techniken - formen in einer Schüsselform, frei aus der Hand, schraffieren, Muster eindrücken. „Oft entsteht beim Werken ganz was anderes, als du eigentlich machen wolltest - und meistens noch viel schöner."

Was entstanden ist

  • Sarah Schachiro - eine große Schale, in eine Häkeldecke gedrückt für die Struktur.
  • Sarah zusätzlich - ein Namensschild mit aufgeschlickerten Buchstaben, Mann und Sohn.
  • Jonah - das Fußballtrikot von Messi, in Blau-Rot mit gelben Buchstaben. Beim nächsten Mal: ein Vogel mit langem orangen Schnabel.
  • Ahmed - ein Namensschild mit Herzen und zwei Aufhängelöchern.
  • Gerhard - eine Lichterkugel mit ausgeschnittenen Sternen - durch die das Kerzenlicht später hindurchscheinen wird.

Wie es weitergeht

14 Tage trocknen. Dann der Schrühbrand bei 950 °C. Glasieren beim nächsten Termin, anschließend zweiter Brand bei 1050 °C (Innenbereichs-Temperatur). Maria warnt: wenn Lufteinschlüsse drin sind, zerreißt es nicht nur das eigene Stück, sondern oft die ganze Ofenetage.

Stimmung

Nebenbei wurde viel gequatscht - über Sprache, über die Stücke, über den Brennvorgang. Maria: „Es war sehr interessant und nett."