Michael über Urlaub, Sprache und Pensionspläne

Urlaub seit 15 Jahren
Michael aus Wien macht hier seit 15 Jahren mit seiner Frau Urlaub — weil es ihnen so gut gefällt.
Das Fichtenmoped-Wörterbuch
Michael träumt von einem Wörterbuch zusammengesetzter Umschreibungen — vom „Drahtesel" für das Fahrrad über den „Pappenschlosser" (Zahnarzt) bis zum „Glotzentischler" (Friseur). Das „Fichtenmoped" — die Kettensäge — ist im Osten Österreichs weiter verbreitet als in Wien. Daneben Sprachscherze wie die „doppelläufige Repetierzwuschel" (eine Gabel mit Gummiringerl). Ob das Buch je gedruckt wird, lässt er offen.
Musik als Lebenszweck
In der Familie wurde Sprache hochgestochen kultiviert. Michaels eigentliche Sprachausbildung kam über das Singen. Beruflich war er Ingenieur für Nachrichtentechnik, hat mit 30 die Berufspädagogische Akademie nachgeholt und 30 Jahre an der HTL Mödling unterrichtet. Seit der Pensionierung ist Musik sein Lebensmittelpunkt — Symphonieorchester, mehr noch das Kammerorchester mit drei Cellisten und einer Handvoll Streichern.
Botschaft
„Es geht miteinander am besten." Probleme miteinander lösen — persönlich, weltpolitisch, dazwischen. Nicht Spaß, sondern Freude am Leben und am Miteinander. „Alles wird gut. Wann, kann ich nicht sagen — wir leben leider im Raumzeitkontinuum."
